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	<title>Maria Ryu</title>
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		<title>80 Stimmen für ein gewaltiges Klangerlebnis in der Zitadelle</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Jan 2013 22:01:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mariaryu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[JÜLICH.Ein berauschendes Klangerlebnis erfüllte die historische Zitadelle Jülich. Im Pädagogischen Zentrum des Gymnasiums konzertierte das Collegium Musicum Jülich unter der Leitung von Peter Sauerwein gemeinsam mit dem Philharmonischen Chor Köln und den Solisten Maria Ryu (Sopran), Anna Fischer (Alt), Florian Feth (Tenor) und Stefan Wolf( Bass). Der vielstimmige Konzertchor stand unter der Leitung von Horst [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-432" title="" src="http://mariaryu.com/wp-content/uploads/2013/01/Screen-shot-2013-01-12-at-11.01.13-PM-300x226.png" alt="" width="300" height="226" />JÜLICH.Ein berauschendes Klangerlebnis erfüllte die historische Zitadelle Jülich. Im Pädagogischen Zentrum des Gymnasiums konzertierte das Collegium Musicum Jülich unter der Leitung von Peter Sauerwein gemeinsam mit dem Philharmonischen Chor Köln und den Solisten Maria Ryu (Sopran), Anna Fischer (Alt), Florian Feth (Tenor) und Stefan Wolf( Bass).</p>
<p>Der vielstimmige Konzertchor stand unter der Leitung von Horst Meinardus und zählt über 150 Mitglieder. Chorkonzerte im Kölner Gürzenich und der Kölner Philharmonie, Konzertreisen in Europa und auch im außereuropäischen Ausland sprechen für die hohe gesangliche Qualität.</p>
<p>In Jülich begeisterten rund 80 Sänger und Sängerinnen vor großem Publikum. Die ersten Töne erklangen mit der Messe Nr.1 in D-Dur von Otto Nicolai. Klerikale Lobgesänge in meisterlicher Darbietung und vielfachem Stimmvolumen boten den Besuchern einen vollendeten Hörgenuss.</p>
<p>Besonders Solistin Anna Fischer, Ensemblemitglied am Stadttheater Regensburg, brillierte hier mit ihrer stimmlichen Präsenz sowie Florian Feth, der schon mit bekannten Ensembles wie dem Gürzenich-Orchester Köln oder den Bochumer Symphonikern auftrat.</p>
<p>Bereits zur Pause spendete das Publikum lang anhaltenden Beifall und feierte Solisten, Orchester und Chor. Im Anschluss präsentierte das Collegium Musicum Jülich ein beliebtes Stück der Barockmusik „ Air” aus der Ouvertüre Nr.3, D-Dur von Johann Sebastian Bach. „Vesperae solennes de Confessore” von Wolfgang Amadeus Mozart bildete den krönenden Abschluss des stimmgewaltigen Konzertes.</p>
<p>Maria Ryu, zu deren Repertoire die großen geistlichen Werke von Monteverdi bis Benjamin Britten zählen, überraschte und bezauberte mit ihrer Sopranstimme. Der Abend gestaltete sich zum Fest für die Ohren.</p>
<p>Das Jülicher Publikum dankte es mit einem freundlichen und lange nicht endenden Applaus.</p>
<p>(Quelle: http://www.aachener-zeitung.de/lokales/juelich/80-stimmen-fuer-ein-gewaltiges-klangerlebnis-in-der-zitadelle-1.456765)</p>
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		<title>Solingen: Puccini-Klassiker mit schönen Stimmen</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Jan 2013 22:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mariaryu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Solingen (RPO). Gut, sehr gut. Das Lob von Generalmusikdirektr Peter Kuhn gilt Hong-Jae Lim. Der Tenor Hong Jae Lim, singt den Rudolfo in Puccinis Oper La Boheme. Noch trägt der Titelheld Adidas-Turnschuhe und Jeans, wenn er seine Mimi in den Armen liegt, denn noch sind Proben für die neue Eigeninszenierung, die diesmal einige Besonderheiten zu bieten [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em><img class="alignleft size-medium wp-image-429" title="" src="http://mariaryu.com/wp-content/uploads/2013/01/Screen-shot-2013-01-12-at-10.59.29-PM-300x270.png" alt="" width="300" height="270" />Solingen (RPO).</em> <strong>Gut, sehr gut. Das Lob von Generalmusikdirektr Peter Kuhn gilt Hong-Jae Lim. Der Tenor Hong Jae Lim, singt den Rudolfo in Puccinis Oper La Boheme. Noch trägt der Titelheld Adidas-Turnschuhe und Jeans, wenn er seine Mimi in den Armen liegt, denn noch sind Proben für die neue Eigeninszenierung, die diesmal einige Besonderheiten zu bieten hat.</strong></p>
<p>Rudolfo (Hong-Jae Lim, Mitte) mit seinen Freunden Colline (Ralf Rhiel, rechts) und Marcello (Raymund Fischer). Foto: RPO</p>
<p>Zum einen steht der Generalmusikdirektor selbst am Pult, wenn die Bergischen Symphoniker die wunderbare Puccini-Musik intonieren, zum anderen hat Regisseur Igor Folwill diesmal ganz besonders talentierte junge Solisten von der Kölner Musikhochschule mitgebracht. Das Publikum darf sich auf drei Vorstellungen freuen mit wunderschöner Musik, begabten Solisten, dem hauseigenen Theaterchor und einem hochmotivierten Orchester.</p>
<p>Die Oper um die vier Künstlerfreunde Schaunard, Rudolfo, Marcello und Colline im Paris des 19. Jahrhunderts gehört zu den Klassikern der Opernbühne, die Arien zwischen Rudolfo und der totkranken Mimi rühren das Publikum in aller Welt zu Tränen.</p>
<p>Die Inszenierung von Igor Folwill wird in italienischer Originalsprache auf die Bühne gebracht, die Solisten meistern das schon bei den Proben professionell, auch schauspielerisch lassen sie keine Wünsche offen. Die Partie des Rudolfo singt der junge Tenor Hong-Jae Lim, seine Freunde Schaunard, Marcello und Colline werden von Rafael Bruck, Raymund Fischer und Ralf Rhiel gesungen, Musetta von der Sopranistin Karla Pavone. Mimi ist die koreanische Sopranistin Maria Ryu, dem Solinger Opernpublikum gut bekannt, denn sie begeisterte schon in anderen Folwill-Inszenierungen wie der Offenbach-Oper Hoffmanns Erzählungen oder dem Mozart-Klassiker Don Giovanni. Die zierliche Sängerin wird keine Schwierigkeiten haben, in dieser Rolle das Publikum im Sturm zu erobern.</p>
<p>Im Orchestergraben sind die Bergischen Symphoniker hochkonzentriert, während Peter Kuhn gleichzeitig auf sie und das Geschehen auf der Bühne achten muss. Genau muss sie sein, die Balance zwischen Musik und Gesang, niemand darf über die Strenge schlagen, auf der Bühne wie im Orchestergraben. Der ist noch mit rot-weißem Flatterband abgesperrt, damit niemand hineinstürzt.</p>
<p><strong>Lob von Peter Kuhn</strong></p>
<p>&#8220;Das war jetzt sehr präzise und sehr gut&#8221;, lobt Generalmusikdirektor Peter Kuhn die vier Freunde, die sich um den klapprigen Ofen gruppiert haben, der in ihrer kargen Pariser Studentenbude ein wenig Wärme verbreiten soll. Auch zusammen harmonieren die vier jungen Sänger ganz ausgezeichnet.</p>
<p>Danach gönnte Peter Kuhn allen Musikern und Sängern eine kleine Pause, anschließend wird das Duett zwischen Rudolfo und Mimi geprobt, das, bei dem die Zuschauerherzen dahinschmelzen werden. Bestimmt.</p>
<p>(Quelle: https://www.rp-online.de/bergisches-land/solingen/nachrichten/puccini-klassiker-mit-schoenen-stimmen-1.1212015)</p>
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		<title>Dvořáks Requiem in Köln: Beachtliches Plädoyer</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Jan 2013 20:58:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mariaryu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist leider immer noch ein Wagnis, Dvořáks Requiem auf ein Konzertprogramm zu setzen. Zumal, wenn es so große Hallen wie die Kölner Philharmonie füllen soll. Umso mehr Anerkennung gebührt daher dem Philharmonischen Chor Köln, dass er sich darauf eingelassen und die ausgetretenen Repertoirepfade der Chormusik in der Vor-Osterzeit verlassen hat. Dass das Werk alles [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-401" title="" src="http://mariaryu.com/wp-content/uploads/2013/01/Screen-shot-2013-01-12-at-10.37.19-PM-300x230.png" alt="" width="300" height="230" /></p>
<p>Es ist leider immer noch ein Wagnis, Dvořáks Requiem auf ein Konzertprogramm zu setzen. Zumal, wenn es so große Hallen wie die Kölner Philharmonie füllen soll. Umso mehr Anerkennung gebührt daher dem Philharmonischen Chor Köln, dass er sich darauf eingelassen und die ausgetretenen Repertoirepfade der Chormusik in der Vor-Osterzeit verlassen hat. Dass das Werk alles andere als ein nur um seiner selbst willen aufgeführtes Randstück abseits der großen Requiem-Vertonungen des 19. Jahrhunderts ist, wurde an diesem Abend eindrucksvoll bewiesen. Das ist besonders erfreulich, da es sich bei den Ausführenden nicht um die erste Garde und bekannte Namen handelte, sondern um eine zweite, die aber in puncto Experimentierfreudigkeit und Begeisterung für die Sache der ersten oftmals überlegen und fern jeder Routine ist. In diesem Fall gilt das besonders für den Chor und die noch sehr jungen Solisten, deren Namen man sich merken sollte. Die Neue Philharmonie Westfalen wirkte dagegen bisweilen noch wie in der Endprobenphase, in der letzte Details bezüglich Konturenschärfe und Akzentuierungen noch zu klären gewesen wären.</p>
<p>Kein Zweifel, Dvořáks Requiem ist im Vergleich zu berühmteren Schwesterwerken eher sperrig. Das liegt sowohl am eigenwilligen Zuschnitt des Textes, den der Komponist recht versatzstückartig anordnet – ohne freilich den liturgischen Ablauf ganz zu verlassen – als auch an der vergleichsweise exzentrischen und hochexpressiven Tonsprache, die mit ungewöhnlichen Kombinationen und Instrumenten aufwartet. Unter der Leitung von Horst Meinardus kamen besonders die dunklen, abgetönten Klangfarben zur Geltung, beispielsweise die Kombination von Bassklarinette und Männerchor im &#8216;Hostias&#8217; oder der dumpfe Tamtam-Schlag zu Beginn des &#8216;Tuba Mirum&#8217;. Die Herausforderung an den Chor besteht darin, die weitaus überwiegend leisen Partien mit einem Höchstmaß an Präzision und dynamischen Abstufungen spannungsreich zu erhalten. Die vereinigten Chöre des Philharmonischen Chors Köln und der Brussels Choral Society zeigten sich dem in jeder Hinsicht gewachsen. Auch in rhythmisch vertrackten und harmonisch komplexen Passagen behielten die Sängerinnen und Sänger stets die Übersicht und sorgten für einen fortlaufenden musikalischen Fluss. Etwas mehr große Geste hätte dagegen dem triumphalen, glockenunterstützten Finale des &#8216;Tuba Mirum&#8217; und dem &#8216;Sanctus&#8217; gutgetan. Leider gingen hier auch vom Orchester keine nennenswerten Impulse aus, so dass die Gesamtwirkung zu matt ausfiel.</p>
<p>Für die Solisten ist das Werk undankbar, da sie selten ganze Abschnitte allein bestreiten, sondern immer in Kombination untereinander oder mit dem Chor eingesetzt werden. Dennoch ließen alle vier Stimmen aufhorchen. Maria Ryu zauberte mit ihrem jugendlichen, zerbrechlichen Sopran Momente voller anrührender Innigkeit, aber auch Dramatik in den großen Raum. Gern mehr hätte man von Diana Haller gehört, der Gewinnerin des Belcanto-Preises des letztjährigen Rossini-Festivals in Bad Wildbad, deren Mezzo bis in die Altlage hinein ungemein volltönend ist und sich vor allem mit dem Sopran Ryus ideal mischte.</p>
<p>Eine Klasse für sich war Dominik Wortigs Tenor, von dem man zweifellos in Zukunft noch mehr hören wird. Lyrischer Schmelz, makellose Diktion und natürliche Strahlkraft gehen in seiner Stimme eine ideale Symbiose ein, für die es genretechnisch keine Grenzen zu geben scheint. Der agile, vergleichsweise helle Bass von Vasilios Manis rundete das bemerkenswerte Solistenquartett mit edler Tongebung wunderbar ab.</p>
<p>(Quelle: http://magazin.klassik.com/konzerte/reviews.cfm?task=review&amp;PID=4711)</p>
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		<title>„La Bohème“: Anklage gegen eine kalte Welt</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Jan 2013 21:57:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mariaryu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[OPER „La Bohème“ lässt die Zuschauer bei der Premiere jubeln und ist noch zwei Mal im Theater zu sehen. Jubelnden Beifall gab es bei der Premiere von Giacomo Puccinis Oper „La Bohème“ im Theater Solingen. Famose junge Solisten ließen zusammen mit den Bergischen Symphonikern das Publikum in ein Wechselbad der Gefühle eintauchen. Idealismus und materielle [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-424" title="Screen shot 2013-01-12 at 10.57.22 PM" src="http://mariaryu.com/wp-content/uploads/2013/01/Screen-shot-2013-01-12-at-10.57.22-PM-300x270.png" alt="" width="300" height="270" />OPER „La Bohème“ lässt die Zuschauer bei der Premiere jubeln und ist noch zwei Mal im Theater zu sehen.</p>
<div id="Ivwsnippet77">Jubelnden Beifall gab es bei der Premiere von Giacomo Puccinis Oper „La Bohème“ im Theater Solingen. Famose junge Solisten ließen zusammen mit den Bergischen Symphonikern das Publikum in ein Wechselbad der Gefühle eintauchen. Idealismus und materielle Armut – beides lässt die Inszenierung in den Personen der vier Künstler Rodolfo (Hong Jae Lim), Marcello (Raimund Fischer), Schaunard (Rafael Bruck) und Colline (Ralf Rhiel) beklemmend aufeinander prallen.</div>
<div>
<p>Entstanden ist die Eigeninszenierung in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Tanz Köln (musikalische Leitung: Peter Kuhn, Regie: Igor Folwill), den Auftrag gab das Kulturbüro.</p>
<p>Der 1. Akt – zuvor erklang die elektronische Komposition „Präludien“ (2011) von Thomas Taxus Beck – führt das Publikum in die ärmliche Mansarde der Künstler. Das karge Bühnenbild (Manfred Kaderk) strahlt winterliche Kälte aus. Die Not wird greifbar, wenn Rodolfo sein Drama wegen ein wenig Wärme verfeuert.</p>
<p>Anrührend bahnt sich dann die Liebe zwischen Rodolfo und der lungenkranken Nachbarin Mimi an (bezaubernd: Maria Ryu). Dass sein außergewöhnlicher Tenor noch im höchsten Register seine Strahlkraft bewahrt, bewies Hong Jae Lim bravourös etwa in der Arie „Che gelida manina“ („Wie kalt ist dies Händchen“).</p>
<p>In eine Traumwelt entführt dann das 2. Bild – per Drehscheibe zeigt es in liebevollen Details einen Weihnachtsmarkt, auf dem sich das Volk vergnügt (Theaterchor Solingen/Opernchor der Hochschule Köln). Mit hellem Gesang bestürmen die Kinder (ChorAkademie Bergisch-Land) den Spielzeughändler Parpignol (Carles Prat). Karola Pavone gibt eine herrlich freche Musetta ab. Um zu ihrem Geliebten Marcello zurückzukehren, serviert sie ihren reichen, alten Verehrer Alcindoro (Nikolai Miassojedov) ab.</p>
<p>Albtraumhaft gerät das 3. Bild mit schwarz gekleideten Straßenkehrern und Milchfrauen in der Morgendämmerung. Aufwühlend ist zu erleben, wie Armut die Liebe zwischen Rodolfo und Mimi zu zerstören droht.</p>
<p>Beim Schlussbild halten die Zuschauer den Atem an, als sich Mimi sterbend im Kreis ihrer Freunde auf zwei Kisten bettet. Musetta versetzt Schmuck, um ihr einen wärmenden Muff zu verschaffen. In berührendem Gesang lässt die Sterbende Träume und Hoffnungen anklingen. Rodolfos Schrei bei ihrem Tod ist Anklage gegen eine kalte Welt: Eine denkwürdige Inszenierung!</p>
<p>Die Oper „La Bohème“, eine Eigeninszenierung im Auftrag des Kulturbüros, wird auch heute und morgen jeweils um 19.30 Uhr aufgeführt. Wer schon um 19.15 Uhr im Theater sitzt, erlebt als musikalische Einführung jeweils die elektronische Komposition „Präludien“ des Solinger Musikers Thomas Taxus Beck.</p>
</div>
<p>(Quelle: http://www.solinger-tageblatt.de/Home/Solingen/La-Boheme-Anklage-gegen-eine-kalte-Welt-99c5beac-e79a-4436-bdef-e20070104e75-ds)</p>
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		<title>Beethovenhalle: Bach-Chor Bonn führt Dvoráks Requiem auf</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Jan 2013 20:55:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mariaryu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[BONN.  Seitdem Horst Meinardus, bis 2006 für über dreißig Jahre Chordirektor an der Kölner Oper und ab 1990 für den Philharmonischen Chor der Domstadt verantwortlich, vor drei Jahren die Leitung auch des Bach-Chors Bonn übernommen hat, hat dieser Chor künstlerisch einen gewaltigen Aufschwung erlebt. Auf eine Hundertschaft verstärkt durch Gäste aus Köln und Brüssel hatte man [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h5><strong><a href="http://mariaryu.com/wp-content/uploads/2013/01/Screen-shot-2013-01-12-at-10.41.24-PM.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-407" title="" src="http://mariaryu.com/wp-content/uploads/2013/01/Screen-shot-2013-01-12-at-10.41.24-PM-300x273.png" alt="" width="300" height="273" /></a>BONN. </strong> Seitdem Horst Meinardus, bis 2006 für über dreißig Jahre Chordirektor an der Kölner Oper und ab 1990 für den Philharmonischen Chor der Domstadt verantwortlich, vor drei Jahren die Leitung auch des Bach-Chors Bonn übernommen hat, hat dieser Chor künstlerisch einen gewaltigen Aufschwung erlebt.</h5>
<div>
<div>
<p>Auf eine Hundertschaft verstärkt durch Gäste aus Köln und Brüssel hatte man zu Allerheiligen in der Beethovenhalle Antonín Dvoráks Requiem präpariert, ein Werk, das ein wenig im Schatten der Genre-Klassiker von Mozart, Verdi oder Brahms steht.</p>
<p>Dies mag vielleicht auch an seiner spezifisch böhmischen &#8220;Mischung aus Herbheit und Süße&#8221; liegen, die, nicht sorgsam ausgehorcht, sentimentalen Untiefen breiten Raum lässt. Volksmusikantische Romantik aber ist Meinardus&#8217; Sache nicht. Jene &#8220;Mischung&#8221; in dieser Totenmesse liest er als kontrastreiches Spannungsfeld, ein unprätentiöses Ringen um religiöse Wahrheit.</p>
<p>An den Chor stellt Dvoráks Opus 89 mit seiner komplexen Rhythmik und extrem gegeneinander geschnittenen Dynamik enorme Anforderungen, die indes souverän gemeistert wurden. Einzig bei den Frauenstimmen kam es gelegentlich zu leicht zerfledderten Einsätzen. Im Solisten-Ensemble überzeugten vor allem Maria Ryu mit berückend timbriertem, fließendem Sopran und Vasilios Manis mit markanter Basslinie.</p>
<p>Reichlich Vibrato bei Hanna Larissa Naujoks, Alt, und Mark Rosenthal, der nicht ganz ohne &#8220;Drücker&#8221; auskam. Für den Orchester-Part hatte man die glänzend disponierte Neue Philharmonie Westfalen, eine Fusion der städtischen Klankörper von Recklinghausen und Gelsenkirchen, gewonnen. Begeisterter Schlussapplaus.</p>
</div>
</div>
<div>Artikel vom 03.11.2012</div>
<p>(Quelle: http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/kultur/Bach-Chor-Bonn-fuehrt-Dvor-ks-Requiem-auf-article895111.html)</p>
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		<title>&#8220;Don Giovanni&#8221; im Teo Otto Theater</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Jan 2013 21:54:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mariaryu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Don Giovanni &#8211; ein Verführer, Vergewaltiger und Mörder. Wolfgang Amadeus Mozarts Oper zeigt ihn an seinem letzten Tag im Leben, reißt ihn in einen Strudel an Ereignissen und stellt ihn vor die Wahl: Tugend oder Tod &#8211; am Ende steht die Fahrt in die Hölle. Mozart nannte sein Werk, nach dem Libretto Lorenzo da Pontes, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-medium wp-image-420" title="" src="http://mariaryu.com/wp-content/uploads/2013/01/Screen-shot-2013-01-12-at-10.53.46-PM-300x225.png" alt="" width="300" height="225" />Don Giovanni &#8211; ein Verführer, Vergewaltiger und Mörder. Wolfgang Amadeus Mozarts Oper zeigt ihn an seinem letzten Tag im Leben, reißt ihn in einen Strudel an Ereignissen und stellt ihn vor die Wahl: Tugend oder Tod &#8211; am Ende steht die Fahrt in die Hölle.</strong></p>
<p>Mozart nannte sein Werk, nach dem Libretto Lorenzo da Pontes, ein &#8220;Dramma giocoso&#8221;, ein &#8220;heiteres Drama&#8221; und schrieb dazu eine facettenreiche Musik: von der schicksalshaft-pochenden Ouvertüre bis zum ironisch-heiteren und trotzdem tragischen Finale. Nur: Was ist heiter an der Geschichte?</p>
<p>Das wurde den Zuschauern am Samstag Abend im gut besuchten Teo Otto Theater in der Inszenierung von Igor Folwill deutlich: Die einzelnen Charaktere sind komisch und tragisch zugleich durch die strikte Weigerung, die ihren Taten folgenden Konsequenzen anzunehmen. Zerlina flirtet und ziert sich doch So flirtet beispielsweise die bereits verheiratete Zerlina (spielfreudig und mit dunkel-sinnlichem Sopran von Lisa Wedekind gesungen) heftig mit Don Giovanni &#8211; und ist entsetzt, als dieser ihr &#8220;Angebot&#8221; anzunehmen gedenkt.</p>
<p>Dass Folwill mehrere Milieus aufeinander prallen lässt &#8211; Zerlina kommt aus der Gothic-Szene, Don Ottavio gibt sich als schleimig-rückgratloser Adeliger -schafft ein Umfeld, in dem es Don Giovanni schwer hat, Fuß zu fassen. Manfred Kaderks Bühnenbild richtet das Zentrum der Bühne auf die Hauptfigur und lässt die Akteure auf einer riesigen Liste mit den Namen von Don Giovannis &#8220;Verflossenen&#8221; agieren. Musikalisch ging das Konzept auf: Die Bergischen Symphoniker spielten unter der Leitung von Stephan Wehr Mozarts Musik drängend und dicht, dabei rhythmisch prägnant und spannungsvoll.</p>
<p>Wunderbar die Protagonisten: John Janssen portraitierte einen brutalen und groben Titelhelden mit rauen vokalen Mitteln &#8211; das Presto der Champagner-Arie verleitete ihn etwas zum &#8220;Bellen&#8221; &#8211; überzeugte aber durch dramatisch eloquentes Agieren, vor allem in der Finalszene mit dem voluminös gesungenen Komtur des Josef Yong Chul Lim. Raimund Fischer brachte für die Partie des Leporello Spielfreude und Parlando-Agilität mit.</p>
<p>Raphael Pauß als Don Ottavio, der zwar gut den spanischen Beau mimte, aber seine große Arie durch mangelnde Atemreserven quasi zerstückelte. Frauenstimmen ohne Fehl und Tadel Herausragend die Damenriege: Nam-Young Kim mit sicher platzierten Spitzentönen als Donna Anna und Maria Ryu mit edel timbriertem Sopran als Donna Elvira, die gleichzeitig hysterisch und verletzlich singend eine fantastische Leistung bot. Sehr gut gelangen die Ensembleszenen, zumal der Chor, bestehendaus dem Theaterchor Solingen und dem Opernchor der Musikhochschule Köln, spielfreudig seinen Teil zum Ganzen leistete.</p>
<p>Das Publikum war begeistert &#8211; und amüsiert, denn: Wenn all diese fehlerhaften Menschen zum Schluss die Moral hochleben lassen, dann ist das schon komisch und wie von Mozart gewollt ein &#8220;heiteres Drama&#8221;.</p>
<p>(Quelle: http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&amp;publikation=2&amp;template=druck.html&amp;redaktion=2&amp;artikel=109101935)</p>
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		<title>Solingen: Schöne Stimmen und große Spielfreude</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Jan 2013 21:53:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mariaryu</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Solingen (RPO). Drei schwarze Raben räkeln sich vor dem Bühnenvorhang, während Publikum und Orchester ihre Plätze einnehmen. Das lässt das böse Ende ahnen, wie es in Mozarts Oper dem Bösewicht und Titelhelden Don Giovanni tatsächlich am Schluss widerfährt. Davor aber liegen drei Stunden ausgefüllt mit Mozarts genialer Musik, gesungen von hochkarätigen jungen Sängern, in einer glücklich [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-417" title="" src="http://mariaryu.com/wp-content/uploads/2013/01/Screen-shot-2013-01-12-at-10.52.09-PM-300x265.png" alt="" width="300" height="265" /></p>
<p><em>Solingen (RPO).</em> <strong>Drei schwarze Raben räkeln sich vor dem Bühnenvorhang, während Publikum und Orchester ihre Plätze einnehmen. Das lässt das böse Ende ahnen, wie es in Mozarts Oper dem Bösewicht und Titelhelden Don Giovanni tatsächlich am Schluss widerfährt. Davor aber liegen drei Stunden ausgefüllt mit Mozarts genialer Musik, gesungen von hochkarätigen jungen Sängern, in einer glücklich gelungenen Inszenierung von Igor Folwill. Er stellt eine Verbindung zwischen der alten Musik und unserer Zeit her. Dies geschieht unter anderem durch die weiblichen Vornamen, die auf den Boden der Bühne geschrieben sind, alte Namen aus Mozarts Oper und modische Namen unserer Tage. Sie werden von den Darstellern &#8220;mit Füßen getreten&#8221;, den ganzen Abend lang, so wie der Frauen- und Titelheld es in der Handlung der Oper mit seinen Opfern tut. Außerdem ist es die Kostümierung und das Spiel des Chores, durch die aktuelle Stilrichtungen aufgenommen werden. Disco-Feeling zu Mozarts Musik, das kommt überraschend, wurde aber durch die jüngeren Chorsänger folgerichtig umgesetzt.</strong></p>
<p>Großes Lob gebührt allen Gesangssolisten des Abends. An erster Stelle John Janssen in der Titelrolle und Raimund Fischer als sein Diener Leporello, die sich gesanglich und spielerisch nicht nur die Bälle zuwerfen, sondern auch ihre Konflikte austragen. Die Sängerinnen Katrin Müller, Maria Ryu, Claudia-Denise Beck, Maria Klier und Lisa Wedekind als Objekte der Begierden des Don Giovanni sangen alle auf höchstem Niveau.</p>
<p><strong>Opernchor spielte engagiert</strong></p>
<p>Raphael Pauß beziehungsweise Ulrich Cordes als Don Ottavio und Josef Yong Chul Lim in der bizarren Partie des Komturs gefielen bestens mit ihren Darstellungen. Die Rollen waren ohne Minderungen in der Qualität an den einzelnen Abenden teils unterschiedlich besetzt. Alle Sänger meisterten die großen Anforderungen ihrer Partien bestens, in den rasanten Rezitativen, den großen Solo-Arien und in den eindrucksvollen Vokalensembles. Neben den gesanglichen Leistungen gefiel besonders die stets präsente Spielfreude aller Sänger. Sie waren auch aus den hinteren Abschnitten der Bühne noch mit ihren tragfähigen Stimmen zu vernehmen und ausreichend synchron mit dem Orchester. Der Opernchor, bestehend aus dem Theaterchor Solingen und den Mitgliedern des Opernchores der Kölner Musikhochschule, sang nicht nur, sondern spielte engagiert bei der Handlung mit. Besonders apart war der Klang der Mandoline in den Händen von Lisa Solvay, die mit ihrem kleinen Instrument ebenfalls auf der Bühne spielte.</p>
<p>Alle Fäden der Aufführung liefen bei Stephan Wehr am Dirigentenpult zusammen. Er führte Solisten, Chor und Orchester sicher über alle Klippen der schwierigen Partitur. Die Bergischen Symphoniker erfüllten engagiert ihre Aufgabe nicht nur im Orchestergraben, sondern auch auf der Bühne selbst, so wie von Mozart vorgesehen. Das Publikum, das den Theatersaal an allen Tagen weitgehend füllte, dankte am Ende mit langem Beifall für eine Aufführung, auf die alle Mitwirkenden stolz sein können.</p>
<p>(Quelle: http://www.rp-online.de/bergisches-land/solingen/nachrichten/schoene-stimmen-und-grosse-spielfreude-1.422226)</p>
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		<title>Benefizkonzert der Bach-Gemeinschaft</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Jan 2013 21:51:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mariaryu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Bereits zum zehnten Mal veranstaltete die Bonner Bach-Gemeinschaft mit dem Kiwanis-Club Bonn ein Benefizkonzert zu Gunsten des Deutschen Kinderhospizvereins e.V. Bonn. Bereits zum zehnten Mal veranstaltete die Bonner Bach-Gemeinschaft mit dem Kiwanis-Club Bonn ein Benefizkonzert zu Gunsten des Deutschen Kinderhospizvereins e.V. Gleichzeitig wurde während des Konzertes der Jugend-Förderpreis 2010 des Clubs vergeben, der an die Arbeitsgruppe [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h5><img class="alignleft size-medium wp-image-414" title="" src="http://mariaryu.com/wp-content/uploads/2013/01/Screen-shot-2013-01-12-at-10.50.44-PM-300x262.png" alt="" width="300" height="262" />Bereits zum zehnten Mal veranstaltete die Bonner Bach-Gemeinschaft mit dem Kiwanis-Club Bonn ein Benefizkonzert zu Gunsten des Deutschen Kinderhospizvereins e.V.</h5>
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<p><strong>Bonn.</strong> Bereits zum zehnten Mal veranstaltete die Bonner Bach-Gemeinschaft mit dem Kiwanis-Club Bonn ein Benefizkonzert zu Gunsten des Deutschen Kinderhospizvereins e.V.</p>
<p>Gleichzeitig wurde während des Konzertes der Jugend-Förderpreis 2010 des Clubs vergeben, der an die Arbeitsgruppe Robotik des Troisdorfer Heinrich-Böll-Gymnasiums ging. B</p>
<p>egonnen hatte das Konzert mit den Variationen über ein Thema von Paganini von Witold Lutoslawski, die Markus Krebel und Annette Willer-Krebel mit packendem Zugriff spielten. Die dissonanzgeladene Tonsprache Lutoslawskis bekam in ihrer differenzierten Darstellung harmonische Züge.</p>
<p>Auch die Bonner Bach Gemeinschaft, für die die bei diesem Konzert gebotene Carmina Burana von Carl Orff zum Kernrepertoire gehört, zeigte sich von ihrer besten Seite.</p>
<p>Die Übernahme der künstlerischen Leitung durch Horst Meinardus scheint den Chor auch musikalisch stabilisiert zu haben.</p>
<p>Auch das aus Maria Ryu, Wolfgang Klose und Michael Dahmen bestehende Solistenensemble und das Bonner Schlagzeugensemble trugen zum guten Gesamteindruck der gelungenen Aufführung bei.</p>
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</div>
<div>Artikel vom 29.06.2010</div>
<p>(Quelle: http://www.general-anzeiger-bonn.de/lokales/kultur/Benefizkonzert-der-Bach-Gemeinschaft-article24014.html)</p>
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		<title>Kölner Philharmonie: Antonín Dvořák</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Jan 2013 21:49:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mariaryu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das von Antonín Dvořák um 1890 komponierte Requiem verfehlt in der Reihe der großen Requiem-Vertonungen wohl nur deshalb einen Spitzenplatz, weil es unverständlicherweise kaum auf Konzertprogrammen zu in den ist. Unbestreitbar aber schuf der Schöpfer der berühmten 9. Sinfonie Aus der Neuen Welt mit dieser gewaltigen Totenmesse ein beeindruckendes Chorwerk. Dvořáks Beweggründe für eine lange, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-411" title="" src="http://mariaryu.com/wp-content/uploads/2013/01/Screen-shot-2013-01-12-at-10.45.53-PM-278x300.png" alt="" width="278" height="300" /></p>
<p>Das von Antonín Dvořák um 1890 komponierte Requiem verfehlt in der Reihe der großen Requiem-Vertonungen wohl nur deshalb einen Spitzenplatz, weil es unverständlicherweise kaum auf Konzertprogrammen zu in den ist. Unbestreitbar aber schuf der Schöpfer der berühmten 9. Sinfonie Aus der<br />
Neuen Welt mit dieser gewaltigen Totenmesse ein beeindruckendes Chorwerk.<br />
Dvořáks Beweggründe für eine lange, traurige und doch genauestens konstruierte Totenmesse liegen weitgehend im Dunkeln. Ein direkter Anlass ist nicht bekannt, wenn auch der Komponist mit einer Auf ührungsmöglichkeit beim Birminghamer Musikfestival rechnen konnte. Allenfalls der Wunsch,<br />
den künstlerischen Horizont zu erweitern, könnte den entscheidenden Anstoß gegeben haben.<br />
Johannes Brahms äußerte über Dvořák: „Der Kerl hat mehr Ideen als wir alle.</p>
<p>Aus seinen Abfällen könnte sich jeder andere die Hauptthemen zusammenklauben.“ Dass die melodische Eri ndungskraft bei Dvořák enorm ist, erkennt der Hörer schon im ersten Satz. Wie ein roter Faden zieht sich das Leitthema des ersten requiem aeternam, schlicht gefasst in den vier Tönen f-ges-e-f, durch das gesamte Stück und wird damit zum eigentlichen Vorzeichen der Totenmesse in b-moll. Am Ende überlässt es Dvořák dem Hörer, seine eigenen Fragen und Hof nungen zu Tod und Ewigem Leben in diese vier schlichten Töne  ineinzuinterpretieren.</p>
<p>Der Philharmonische Chor Köln wurde 1947 gegründet und führt seitdem bekannte und weniger bekannte Chorwerke verschiedener Epochen auf. Das Dvořák-Requiem sang der Chor 1954 als Kölner Erstauf ührung. Nun wird mit diesem Werk die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Brussels Choral Society (Einstudierung Eric Delson) fortgesetzt.</p>
<p>(Quelle: http://termine.suelz-koeln.de/042012/PhilharmonischerChor.pdf)</p>
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